Erfahrungsbericht Simikot von
Univ.Prof.Dr.Alfred Bichler, Sr.Doris Priedler



   Team 6 (Univ.Prof.Dr.Alfred Bichler,Sr.Doris Priedler) sah bei der Ankunft in Simikot als konkretes Projekt aus fachlichen Gründen als auch aus vordergründiger Notwendigkeit die bauliche Fertigstellung und Einrichtung der maternity, eines kleinen Pavillonbau's, der im Umbau begriffen war.

Die Müttersterblichkeit in Nepal ist eine der höchsten in der gesamten Welt. Die Regierung kennt dieses Problem und möchte die Frauen zur Entbindung in die Spitäler bringen. Die meisten Geburten in Nepal finden zu Hause statt, insbesondere in den abgelegenen Regionen.

In der maternity sollten Schwangerenvorsoge (insbesondere zur rechtzeitigen Erkennung von Risiken mit entsprechenden Konsequenzen - z.B. Transferierung der Schwangeren) betrieben und Entbindungen durchgeführt werden.

Das aus Österreich mitgebrachte portable Ultraschallgerät sowie eine angemessene finanzielle Unterstützung des Rotary Club Bad Ischl, mit der in Nepalgunj Einrichtungsgegenstände gekauft werden konnten, ermöglichten in den kommenden 8 Wochen den Aufbau einer funktionierenden Schwangerenambulanz und Entbindungsstation.

Die nepalesische Regierung hat unsere gemeinsame Arbeit mit der Verleihung von Anerkennungsurkunden gewürdigt. Damit unsere Hoffnung auf einen Fortbestand des jetzigen Standards in einem kleinen, aber wesentlichen Sektor des Spitalsbereiches erfüllt wird, bedarf es weiterer gezielter Tätigkeit und Kooperation sowohl von nepalesischer als auch österreichischer Seite.

Univ.Prof.Dr.A.Bichler

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