Erfahrungsbericht Simikot von

Dr. Alice Markl, DKS Marlene Knebelreiter, DKS Andrea Buchner (Team 8 in Simikot vom 2.10.-30.12. 2009)

 

Erfahrungsbericht aus Simikot September bis Dezember 2009 Nepal Trust Austria
Unser Aufenthalt in Simikot hat uns hier sehr gut gefallen. Es ist gut einmal zu sehen wie man mit wenigen Dingen viel erreichen kann. Es war jedoch etwas schwieriger für uns, da wir keinen österreichischen Arzt hier hatten. Aber wir denken, wir konnten doch ein bischen was erreichen.

 

 

 

 

Krankenhaus

Baulichcher Zustand:

  • Wasser - und Strominstallation abgeschlossen
  • Solardusche für maternity, gyn. Stuhl bereits eingetroffen, Montage noch ausständig, Heizkörper montiert und sehr hilfreich, heizen bestens
  • Röntgen und Generator defekt
  • Während des Aufenthaltes: neues Röntgen eingetroffen, neuer Raum für Röntgen geschaffen (im ehemaligen eye room, eye room jetzt im Nachbarraum), dort auch Strom und Wasser eingeleitet, noch nicht funktionsfähig, da Voltmeter fehlt
  • Schild für maternity fertiggestellt und angebracht
  • Vorhandener Fernseher für Hygiene und Aufklärungs DVD ́s (HIV, Wurminfektionen etc.) wird installiert, entsprechender versperrbarer und "steinschlagsicherer" Kasten wurde bereits konstruiert und montiert. (OPT)

 

Hygiene

  • Autoklavierraum vorhanden, wird auch benutzt

 

 

Sauberkeit der Räumlichkeiten:

  • Nicht unserenm Standard entsprechend, aber akzeptabel, insb. im Vergleich zu Nepalgunj, Beri Zonal Hospital, v.a. wenn man bedenkt, wie schmutzig z.T. die Pat. sind
  • haben noch einige Räume (emergency room, dressing room, OT, indoor room) geputzt (Böden, Li egen, Kästen, Geräte..)
  • Räume wurden von uns saubergehalten, tlw. Unterstütztung durch health worker und helper

 

Organisation

  • Unser Eindruck ist, dass die Behandlung der Pat. recht gut organisiert ist und auch ohne uns gut funktioniert
  • Dienstplan fürs Personal eingeführt - von Tsepal angeregt (hat sich bestens bewährt und wird eingehalten, sofern ausreichend Personal vorhanden)
  • Pat. werden alle über den OPT oder (außerhalb der regulären Zeiten) über den emergency room registriert, incl. Diagnose und Behandlung
  • Je nach Bedarf dann weitere Behandlung im dressing room bzw. Augen -oder Zahnbehandlung
  • Schwangere und Frauen bzgl. Kontrazeption werden über die maternity registriert, je nach Bed. Ultraschall bei LAP, bzw. bei jeder Schwangeren

 

Personal

  • Zahlreich health worker, z.T. auch von den health posts
  • 2 health assistants
  • 1 stuff nurse (v.a. für die maternity)
  • 3 Hebammen•2 health worker in Ausbildung
  • 1 technical assistent fürs Röntgen
  • Labor: 1 labor chief, 1 labor assistant
  • 1 Arzt
  • Helpers
  • Accountant

 

Health workers bzw. alle o.g. ausser dem Arzt

  • Gutes Team, sehr hilfsbereit und motiviert
  • Interessiert Neues zu lernen und anzuwenden
  • Wurden gut aufgenommen und integriert, trotz z.T. sprachlicher Probleme
  • Freiwillige Zusammenarbeit mit uns, auch Tupfer falten, Bandagen schneiden, Reinigung
  • Auch im OPT gute Zusammenarbeit, gemeinsames Untersuchen der Pat. und Festlegen der Therapie, ebenso bei den Indoor Patienten
  • Auch außerhalb der "reg. Arbeitszeit" immer hilfsbereit (abends, Samstag..)
  • Spezielle Fragestellungen wurden mit uns besprochen
  • Personal eigentlich sehr erfahren, wir konnten auch einiges lernen
  • Gewissenhaft bzgl. Ablaufdatum der Med.
  • Entsorgung von leeren Infusionen noch verbesserungswürdig (Zuständigkeit im Team nicht geklärt - Helper? Healthworker?)

 

Arzt

  • Haben den zuständigen Arzt erst Mitte unseres Aufenthalts kennengelernt
  • Nur sporadisch anwesend, kaum an der Behandlung von Patienten interessiert, bzw. kaum Interesse an einer Zusammenarbeit mit uns
  • Stellt hps. Ferndiagnosen, greift Pat. nicht an. (z.B. abends kam ein Kind mit Bauchtrauma, wurde vom diensthabenden health worker gut versorgt, am Morgen stellte der Arzt von seinem Zimmer aus, ohne den Pat. zu sehen die Indikation zur Transferierung). Stunden später teilte mir der Arzt mit, dass ein Pat. für mich da wäre. Klinisch war eine Milzläsion nicht ausschließbar, jedoch dzt. nicht Op -bedürftig, der US war leider schon nicht mehr verfügbar. Letzendlich konnten wir das Kind konservativ behandeln, das Hb war nur min. erniedrigt und stabil).
  • es gäbe noch einige Beispiele, die sich ähnlich gestalteten, (z.B. Knochen bei offener OA Fraktur als abgeheilte Wunde diagnostiziert; kommt auf Bitten der Hebammen nicht zur Hilfe: Samstag gegen Mittag Geburt mit Fußlage, Muttermund 7 cm, wollte nicht kommen, Ferndiagnose Transferierung, untersuchte trotz neuerlicher Bitte auch das Neugeborene nicht, letztendlich waren aber Mutter und Kind wohlauf)
  • Positiv zu erwähnen ist, dass er versucht hat, im Rahmen einer Fortbildung in KTM, den US reparieren zu lassen

 

Unser Aufenthalt

Patientenstatistik

  • Siehe eigene Datei mit Pat. Anzahl, Geschlecht, wichtigste Diagnosen, Alter

 

Dressing room

  • Verbandswechsel, Wundversorgungen (Tierbisse, Schnittwunden, Verbrennungen)
  • Abszessinzisionen
  • kleine chir. Eingriffe (Lipome, Atherome, Clavi, Plantarwarzen, Ganglion..)
  • Ca. 80 Pat. wöchentlich

 

Akutpatienten, Indoor Patienten

  • Ca. 50 Emergency Patienten/ Monat
  • Ca. 40 Indoor Patienten/Monat - hps. LAP, Verletzungen (Sturz, Raufhandel), Pneumonie

 

Therapie

  • Die 10 hfgs. Therapien ergeben sich aus den Diagnosen
  • Zu Überdenken ist sicherlich die großzügige Gabe von Antibiotika. Individuell abhängig sind jedoch die Lebensumstände sowie die Stunden- bzw. tagelange Anreisezeit zum Krankenhaus.
  • In einigen Fällen konnten wir uns auch gemeinsam gegen die Gabe eines AB entscheiden, v.a. bei kleinen Wunden, common cold, nach der Inzision von kleinen Abszessen (nicht im Gesichtsbereich)
  • Schmerztherapie ist auch ein Diskussionspunkt, v.a. bei stat. Pat. mit starken Schmerzen. Die zurückhaltende Gabe von Opiaten und Kombinationstherapien verschiedener Analgetika kann von den Helthworker alleine, ohne Rücksprache mit einem Arzt, aber nicht erwartet werden.

 

Bewegenste Schicksale

  • Es fällt uns schwer "5 bewegenste Schicksale" aufzuzählen, es gibt hier sehr viele Dinge, die bewegend sind. Z.B, dass trotz des ersten Schneefalls die Pat. und Kinder mit offenen Schuhen kommen, dass abends die Infusionen zu kalt zum Infundieren sind, die Körperhygiene oft nur beim kalten Dorfbrunnen oder im Karnali River erfolgt und dass Pat. aus Angst vor den Geistern entlassen werden möchten.
  • Bewegend für uns ist auch, dass z. B. einer alten Frau mit Schenkelhalsfraktur eine weitere Therapie inkl. OP aufgrund der Armut nicht möglich war. Ebenso ist für den Großteil der Bevölkerung eine weitere Abklärung bzw. Behandlung ihrer "Nicht akut lebensbedrohlicher Erkrankung" kaum erschwinglich. (z.B. unklarer Parotistumor eines Mädchens, aber auch Inguinoscrotalhernie eines 6 a alten Buben).
  • Bewegend war für uns auch, dass keinerlei Möglichkeit zu einer Analgosedierung besteht, fast unmenschlich, v.a. im Vgl. zu unserer Medizin.(Z.B.Inzision eines großen Leistenabszesses bei einem 14 a Buben, bzw. eine Vorfußphlegmone bei einem 15 a Mädchen.) Wenn möglich haben wir eine LA nach Oberst gesetzt, bzw. auch einmal einen Fußblock gestochen. Trotzdem wäre wohl in diesen Fällen die Gabe von Ketanest oder Propofol unter Pulsoxymetr. Kontrolle ein "Service" das auch der armen Bevölkerung in einer entlegenen Region nicht vorenthalten werden sollte. Wie würden wir reagieren, wenn bei unserem Kind ein großes Abszess ohne Narkose eröffnet wird, bzw. eine Fraktur reponiert wird?

 

 

Leben rettenWirklich ein Leben haben wir nicht gerettet, aber wieviele Leben retten wir zu Hause?Ich glaube, dass einige Patienten von unserer Therapie profitiert haben, z.B. das Kleinkind, dem wir ein großes Hämatom ausgeräumt haben und letztendlich eine große Kopfwunde problemlos abgeheilt ist. Die Indikation zu Transferierung von Patienten hätten wahrscheinlich auch die Healthworker stellen können.

 

Transportflüge

 

Von NAPO unterstützt:

  • 13a Mädchen nach SHT2 Tage zum KH transportiert, seit 2 Tagen bewußtlos. Klinisch Bild einer Schädelbasisfraktur und wohl intracerebraler Blutung. Komatös, auf Schmerzreiz nur Strecken der UEX, Beugen der OEX, Kauautomatismen, fehlender Kornealreflex. Haben auch die Sinnhaftigkeit einer Transferierung bei wohl schlechter Prognose diskutiert, konnten aber aufgrund fehlender definitiver Diagnose und Alters des Mädchens den Wunsch der Eltern zur Transferierung nicht ablehnen. Das Mädchen kam letztendlich von Nepalgunj nach KTM, war auch auf der ICU, ist aber nach einigen Tagen verstorben. Vater kann sich den Rückflug nicht leisten und geht von Nepalgunj zu Fuß nach Hause (Dorf in der Nähe von Lali)
  • 52 a Mann mit akutem Abdomen Habe den Pat. primär mit dem Bild einer akuten Appendix gesehen, wäre zu diesem Zeitpunkt wohl kein Problem gewesen (Vorausgesetzt entspr. Anästhes. Möglicherkeiten) bei dem sehr schlanken Pat. den Eingriff durchzuführen. Wie zu erwarten brachte eine entspr. antibiot. Therapie keinen Erfolg, der angeratenen Transfer wurde auch vom Pat. tagelang hinausgezögert. Der Pat. wurde schließlich mit akutem Abdomen verschickt.
  • 5 a Bub mit 7 Tage alter AugenverletzungKam 3 Tage von Muchu nach Simikot, vor 7 Tagen Augenverletzung mit Pfeil und Bogen, Klinisch dtl. Schwellung des Oberlids, ausgeprägte Konjunktivitis, Cornea vollständig eingetrübt, totaler Visusverlust, auch kein Hell - Dunkelsehen Flug nach Nepalgunj von NAPO unterstützt, Weiterflug nach KTM von der Fam. selbst bezahlt. Eye center KTM: Auge konnte nicht erhalten werden.

 

Nicht von NAPO unterstützt

  • 40a Mann nach Kopfverletzungprimär Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, neurol. Defizit im Bereich der UEX, pos. Babinski. Aufgrund einer prim. Besserung ist der Pat. nicht am Folgetag nach Nepalgunj geflogen, im weiteren Verlauf Verschlechterung, nun auch neurol. Defizit im Bereich der OEX. Ad Nepalgunj, im CCT Epidurales Hämatom 9,5 x 2,7 x 4,5 cm, wurde operiert. Nachbetreuung durch uns, blander postop. Verlauf, keine neurol. Residuen.
  • 25 a Mann nach Raufhandelsomnolent, Brillenhämatom, v.a.Schadelbasis -und Nasenbeinfraktur, v.a.Rippenfraktur re, neurol. Defizit im Bereich der OEX, pos. Babinski, VHV nicht möglich. Transfer am Folgetag in gebessertem Zustand. Auf Nachfrage im Dorf: genaue Diagnose nicht erhebbar, Pat. jedoch in gutem AZ.
  • Kind mit 10 Tage alter dislozierter offener distaler OA Fraktur

 

OP in Nepalgunj:

  • 12a Mädchen mit unklarem Tumor im Bereich der rechten Parotisseit 7 Monaten bestehend, schmerzloser derber, nicht verschieblicher faustgroßer Tumor, wurde von UNICEF unterstützt. Keine weiteren Infos, da Angehörige etwas verärgert waren, da von uns keine Unterstützung erfolgte, Mitwirkung durch UNICEF jedoch über uns zustande gekommen.
  • 25 a Frau, mit LAP nach Hausgeburt vor 10 TagenKind postpartal verstorben, Alkohol und Nikotinabusus, Leukozytose, Fundus entsprechend, unter Antibiose dtl. Besserung, Transfer v.a. auf Wunsch der Angehörigen. Keine weiteren Infos.

 

Kooperation mit anderen KH

 

Nepalgunj, Beri Zonal Hospital

  • Treffen mit dem Medical superintendent, freundliches Gespräch, unser Eindruck ist, dass er jedoch nicht wirklich an Zusammenarbeit bzw. an den Pat. interessiert ist.
  • Liste über die Kosten der einzelnen Therapien mitgenommen (siehe Anhang)
  • Führung durchs KH, katastrophale hyg. Zustände, Laparoskopie (wie in KTM diskutiert) kein Thema

 

Surket

  • Wäre wohl für div. Erkrankungen ein guter Ansprechpartner, v.a. für Pat. billiger, da ein regional hospital und kein zonal hospital
  • Verpflegung für Patienten gratis

 

Berichte, Arztbriefe

  • Pat., die zur Nachbehandlung kommen haben sämtliche Befunde bzw. Röntgenbilder mit, Arztbriefe in unserem Sinn sind nicht vorhanden, notwendig?

 

Soziale Kontakte

 

  • Gute Integration ins KH Team, auch Kontakt in der Freizeit z.B. gemeinsames Essen, Wanderungen
  • Haben uns auch auf Wunsch bei Geburt kontaktiert, bzw. Angebot bei schwierigen Fällen anzurufen angenommen (z.B. Hodenverletzung bei 6a Kind, starke Schmerzen bei Pat. mit akuter Lumboischialgie)
  • Nicht nur Austausch über med. Dinge sondern auch über Ausbildung, Kultur, Religion, gemeinsames Nepali lernen und Schreiben etc.
  • Gemeinsame Diskussion über Wünsche und Anregungen seitens des KH Personals
  • Von Tsepal und Kunti wurden wir bestens betreut
  • Österreichisches Abendessen: Fritattensuppe, Wiener Schnitzel
  • Einladung zur abendlichen Losaar Feier
  • Weihnachten gemeinsam in netter Atmosphäre gefeiert
  • Einladung von einem Pat. nach Nepalgunj in sein "Winterhaus"
  • Besuch vom Dhulikel hospital, ausführliche Führung, auch Angebot bzgl. jederzeitiger Kontaktaufnahme bei med. Problemen, entweder Pat. oder auch uns selbst betreffend

 

Ideen bzw. Neuerungen im Rahmen unseres Aufenthaltes

 

  • Einrichtung eines sterilen Tisches, Arbeiten bei sterilen Eingriffen mit Maske, Haube, OP Kleidung, richtiges Anziehen von sterilen Handschuhen, steriles Arbeiten und Waschen
  • Kasten im Autoklavierraum mit OP Wäsche, Masken, Handschuhen, chir. Instrumenten
  • "Chaos" Store aufgeräumt, alles sortiert und aufgelistet (siehe Anhang)
  • Bestandsaufnahme Labor (siehe Anhang)
  • Regelmäßiges Abwischen der Liege nach jedem Pat., Reinigen der Instrumente, tägliches Bodenwischen
  • Fortführung der Schwangerenbetreuung in der maternity
  • Kleine Eingriffe in LA (HG Ganglion, Lipome, Atherome, Clavi, Plantarwarzen), z.T. auch den health workern assistiert
  • Methoden der LA (Oberst etc., Indikation, Kontraindikation) gemeinsam besprochen und durchgeführt sowie Folder angefertigt und aufgehängt
  • Neues EKG Gerät gemeinsam getestet, Kurzanleitung zum richtigen Anlegen der Elektroden angefertigt
  • Glasgow Coma Scale
  • Plakat angefertigt für Beckenbodentraining (Maternity)
  • Plakat: Sicherheitshinweis bzgl. Entsorgung von spitzen Gegenständen (dressing room, emergency room, maternity, indoor room)
  • Interesse der health worker bzgl. vieler Themen: anale Probleme, Streifeneinlage bei Inzisionen, Arbeiten mit scharfem Löffel, BZ Bestimmung, Harnstix etc.
  • Ultraschall erklärt, gemeinsames Schallen von Schwangeren und anderen Pat. (Niere, Leber, Gallenblase..) durch health worker
  • Besprechung des weiteren Procederes in einigen Fällen mit den health workern von den lokalen health posts (Nachbetreuung der Pat. dort
  • Hygienetafeln (Händewaschen, Wurminfektionen...) angebracht
  • Auch Behandlung von Pat. abends und am Samstag

 

Allgemeines

 

  • Es finden zahlreiche Aktivitäten im Krankenhaus statt über z.B.Hygiene, Tbc, Lepra, HIV, SS, Postmenopause, Ernährung, Eisen und Vitaminsubstitution, Vaginalprolaps
  • Unterricht an Schulen bzw. für div. Gruppen (women volontiers, Schamanen, health post Mitarbeiter)
  • 1x monatlich Impftag (DPT, BCG, Masern, Polio)
  • 3 - monatliche Reports über die Aktivitäten von den health post-Mitarbeitern
  • Autoklavieren leider nicht immer möglich (Solarstrom nicht ausreichend, Streik des Kraftwerks)

 

Betreuung

 

Tsepal

  • Sehr engagiert, vom Personal akzeptiert und respektiert
  • Viele gute und auch realistische Ideen
  • War immer Ansprechpartner für uns, verlässlich, wenn notwendig immer zur Verfügung zum Übersetzen
  • Identifiziert sich mit dem Projekt

 

Kunti

  • Bestens versorgt, erstaunlich, was ohne Hilfsmittel zu schaffen ist

 

Penpa

  • Gute Betreuung in KTM und auch in Nepalgunj bzgl. Weiterflug bzgl. Gepäck
  • Sehr bemüht

 

Nirmal

  • Verlässlicher Erhalt der versprochenen Unterlagen, sogar Nachfrage per SMS, ob alles angekommen ist.

 

Verbesserungsvorschläge bzw. einige Ideen

 

Haben mit Tsepal und dem KH Team gemeinsam über Verbesserungswünsche diskutiert, haben einiges aufgelistet, wie wichtig die einzelnen Punkte sind läßt sich dann wohl besser gemeinsam besprechen.

 

  • div. Materialen z.B. Mädchenfänger, Diathermie, Pulsoxymeter, Perfusor
  • CTG ?
  • Plazentaentsorgung
  • Müllüberdachung
  • Strahlenschutz im Sinne der health worker für den OPT ?
  • Op Camp - Prolaps, Hernie, ev. auch in Zusammenarbeit mit Government und Unicef (eye camp und Vasektomiecamp heuer erfolgt)
  • Brillen
  • Colorimeter für Labor
  • Spezialausbildung für health worker bzgl. Anästhesie (6 Monate in KTM) bzw. EKG Training
  • HIV Aufklärungstage gemeinsam mit Tsepal im Frühjahr - evt. durch nächstes Team (Tsepal hat bereits gute Konzepte und auch eine entsprechende Ausbildung, war bei uns aufgrund des Ferienbeginns und des unsicheren Wetters nicht mehr möglich)
  • Tsepals Idee, umliegende Krankenhäuser (Surket, Jumla, Nepalgunj) zwecks Organistion und Standardvergleich bzw. neuer Ideen zu besichtigen, scheint sinnvol

 

Zusammenfassend möchten wir erwähnen, dass uns das Leben und Arbeiten hier sehr gut gefallen hat, vielleicht besteht auch die Möglichkeit wieder zu kommen.

Wir haben zwar nur 3 Monate hier gelebt und gearbeitet, aber großteils sowohl mit Tsepal und seiner Familie als auch mit dem Krankenhauspersonal positive Erfahrungen gemacht. Das NAPO Projekt ist eine gute Idee und es konnte sicher schon aufgrund des großen Engagement aller Beteiligten viel bewegt werden.

 

Alice Markl, Andrea Buchner, Marlene Knebelreiter

Simikot, 25.12.09

 


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